Maria Anna Zängerle

Narrenzunft Niederrieden Riederweible
....von Niederrieden hat abermalen gegen das herrschaftliche Verbot ihre Pfuschereyen
getrieben und bei dem Ammann von Unterwesterheim schädliche Pflaster und Umschläge appliciert;
von dahero dieselbe in eine Strafe von 3 fl mit der Warnung verfällt worden, daß wenn sie sich nochmals einer
Chur in hießiger Herrschaft unterziehen würde, sie unnachsichtig mit der Zuchthaus Strafe
angesehen werden sollte.
                                                                                               
Übersetzung eines altdeutschen Textes aus dem Jahre 1705; Staatsarchiv Neuburg a.d. Donau,
Kloster Ottobeuren Lit. 947

 

Bereits 1983 wurde zum ersten Mal an Fasnachtsumzügen als „Rothbach-Indianer“ teilgenommen.
Als 1986 die Rothbach-Indianer ausgedient hatten, wurden die „Feuergeister“ ins Leben gerufen.
In den acht Jahren, in denen man an den Umzügen teilnahm, bewunderten die Niederriedener
immer die Maskenträger.
Am 22. Juni 1990 wurde dann endlich die Narrenzunft Niederrieden e. V. gegründet.

                                    Narrenzunft Niederrieden

Die Maske und das Häs beruhten auf oben übersetzter Urkunde, derzufolge das „Riederweible“ 
Anna Zängerle von der Herrschaft Ottobeuren wegen verbotener Pfuschereien bestraft wurde.
Für das Häs wurden die Farben des Gemeindewappens
(schwarze Jacke, ockerfarbene Schürze und roter Rock) verwendet.
Als Narrenruf wählte der Zunftrat „Bleib a Weile – Riederweible“, da die Leute sicherlich froh waren,
wenn das „Riederweible“ noch „eine Weile blieb“.
 

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